Bauvorhaben an der Franz-Geuer-Straße in Köln-Ehrenfeld

 

Liebe Anwohner*innen, liebe Nachbar*innen,
wir möchten uns Ihnen als Bauherr auf dem aktuell noch von der Firma Siemens genutzten Gelände an der Franz-Geuer-Straße vorstellen. Mit dieser Informations-Webseite möchten wir Sie über die Planungen und den Fortgang des Bauvorhabens informieren.

Lageplan

Wer baut hier?

Mit fast 640 Mitarbeitenden an 8 deutschen Standorten bieten wir bei Swiss Life Asset Managers in Deutschland unseren Kunden ein breites Leistungsportfolio von Real Estate Development über Fonds, Asset Management und Unternehmensimmobilien bis hin zu Pension Solutions an.

Swiss Life Asset Managers ist ein erfahrener Immobilien-Asset Manager und Projektentwickler. Wir entwickeln seit über 20 Jahren Wohnimmobilien. Wir sind Kölner – und freuen uns, dass wir für unsere Heimatstadt ein zukunftsweisendes Quartier entwickeln können, wo heute Zäune, Beton und Asphalt vorherrschen.

Was entsteht hier?

Auf dem heute abgesperrten und fast zu 100% oberflächenversiegelten Areal entsteht ein gemischt genutztes Quartier mit 450 Wohnungen, von denen 30% gemäß dem Kooperativen Baulandmodell der Stadt Köln öffentlich gefördert sind.

Es wird öffentliche Wege durch das Quartier für den Fuß- und Radverkehr sowohl längs als auch quer geben statt der heute hermetisch abgeschlossen und damit blockierenden Bebauung. Das Radverkehrskonzept der Stadt Köln ist in dem Quartier integriert. Wir setzen uns auch stark mit den Themen Nachhaltigkeit und Stadtklima auseinander. Dachflächen werden begrünt (extensiv und intensiv, es wird Spielflächen und Dachgärten geben) und wir erstellen ein Energiekonzept unter Verwendung Erneuerbarer Energien zur CO2-Reduktion für das gesamte Quartier in Abstimmung mit der Stadt Köln.

Zusätzlich zu den Wohnungen sind eine Kindertagesstätte, ein großer Kinderspielplatz und ein Anteil gewerblich genutzter Fläche geplant. Nicht zuletzt mit großzügigen Außenflächen bietet dieses neue Wohnquartier also vielen Familien ein neues Zuhause – und wertet seine Umgebung auch für die heutigen Ehrenfelder auf. Das Quartier wird oberirdisch weitgehend autofrei (nur Müllentsorgung, Feuerwehr und städtische Fahrzeuge), ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept inklusive Quartiersgarage für die Anwohnerschaft ist in Arbeit.

Die Abbrucharbeiten haben begonnen

Die Abbrucharbeiten laufen seit Ende 2021 mit der Entkernung und Schadstoffsanierung vom Bestandsgebäude. Von außen ist daher längere Zeit noch nicht viel zu sehen, denn die Arbeiten finden vorwiegend im Inneren statt. Ende 2021 wurde die Baustelle eingerichtet, es wurden z. B. Container angeliefert und aufgestellt. Der Abbruchplan beinhaltet umfangreiche Maßnahmen, um die Auswirkungen der Abbrucharbeiten auf das Umfeld so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören:

  • Erschütterungs- und Lärmschutzkonzept
  • Verkehrsberuhigung am Wochenende (keine Baustellenlogistik am Wochenende)
  • Staubminimierung durch Einsatz von Nebelkanonen
  • Schadstoffsanierung nach den neusten technischen Gesichtspunkten in enger Abstimmung mit den Fachbehörden
  • ein Gutachterbüro wurde zudem mit der Begleitung beauftragt
  • Arbeitstägliche Reinigung der Verkehrswege
  • Streckensicherungsposten an der Einfahrt zur Franz-Geuer-Straße zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern
  • Umfangreicher Baumschutz im öffentlichen Straßenraum
 

 

Warum das Bestandsgebäude nicht erhalten wird  

Der Erhalt des Bestandsgebäudes wurde gründlich geprüft. Mit Blick auf ökologische, funktionelle und wirtschaftliche Faktoren lässt sich das Gebäude nicht langfristig sinnvoll weiter nutzen.

Aus Nutzungssicht hat das bestehende Gebäude mit bis zu 36m Tiefe sehr viele Dunkelzonen ohne Tageslicht, wo sich weder Wohnungen noch Büros unterbringen lassen können. Man müsste für eine sinnvolle Weiternutzung stark in die Bausubstanz eingreifen und in umfangreichen Bauarbeiten Teile rückbauen bzw. abbrechen und die Statik neu aufbauen z. B. Lichthöfe zu schaffen.

Wir haben das Bestandsgebäude durch ein renommiertes Büro für Energiekonzepte und Klima-Engineering betrachten lassen. Das bestehende Gebäude weist heute mehrere hundert Wärmebrücken auf. Der Endenergieverbrauch und der CO2-Ausstoß des bestehenden Gebäudes sind im Verhältnis ungefähr um das 4-fache höher als der Endenergieverbrauch sowie der CO2-Ausstoß des neu geplanten Quartiers (Vergleich: je m² Nutzfläche).

Die ökologische Last des Neubaus (Bauen und Betrieb) wären in ca. 2-4 Jahren durch die Umweltbelastung aus dem Betrieb des Siemens Gebäudes kompensiert. Im Vergleich wird der Endenergieverbrauch sowie CO2- Ausstoß des Neubauquartiers geringer sein als beim Bestandsgebäude nach energetischer Sanierung und Teilabbruch (Lichthöfe, Tiefgarage).

Wo wird gebaut?

Das Plangebiet umfasst das Grundstück östlich der Franz- Geuer- Straße und südlich der Stammstraße und westlich der Bezirkssportanlage in Köln-Ehrenfeld.

Aktuell befindet sich noch ein durch die Siemens AG genutzter Büro-/ Gewerbestandort.

Diese Nutzung wird aufgegeben und das Areal künftig in ein Wohnquartier mit großzügigen Grünflächen, einer KiTa umgewandelt.

Baufelder mit Bauabschnitten



Wie sieht der Zeitplan aus?

Stand: April 2022

  • Die Planungen befinden sich noch in einem sehr frühen Stand.
  • Ende des Jahres 2021 begannen die Abbrucharbeiten des fast fünfzig Jahre alten Bestandsgebäudes.
  • Baubeginn (Hochbau) und auch Vermarktungsstart sind für Ende 2024 geplant.
  • Nach aktuellem Stand erfolgt die Fertigstellung Ende 2028.





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Ehrenfeld


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